„DIE KNIGGES FÜR AKTENTASCHEN UND REISEKOFFER“

Das Buecher-Logbuch™ empfiehlt die „Knigges für Aktentaschen und Reisekoffer“.

Die „literarischen Potpourris“

  • Athen, Eine literarische Einladung
  • Genua, Eine literarische Einladung
  • Istanbul, Eine literarische Einladung
  • Lissabon, Eine literarische Einladung
  • London, Eine literarische Einladung
  • Madrid, Eine literarische Einladung
  • Paris, Eine literarische Einladung
  • Rom, Eine literarische Einladung
  • Turin, Eine literarische Einladung
  • Wien, Eine literarische Einladung

alles Verlag Klaus Wagenbach

Die Autorenreisen

  • Jan Brandt, Tod in Turin, DuMont Buchverlag

Quelle: http://buecher-logbuch.de

 

„DIE MUSIK DER SOMMERSONNENLICHTER.“
„Gebrauchsanweisung für
das Baltikum“

Sabine Herre, Gebrauchsanweisung für das Baltikum, Piper Verlag München 2014
Piper Verlag

Das erste mystisch anmutende seine Gestalt wandelnde Bild der Kirchtürme der litauischen Hauptstadt Vilnius eingetaucht im Licht seiner Koexistenz mit den wahr gewordenen Sehnsüchten vieler Städter in Estland, Lettland und Litauen in Gestalt bunter Sommerhäuschen aus Holz an dicht bewaldeten Seen nimmt Besucher des Baltikums, das ist der in deutschen Ländern gemeinsame geographische Name drei sehr unterschiedlicher Länder, gefangen. Die letzten Baum-Überlebenden, die Kiefern und Birken, bewohnen die allmählich verschwindenden Wälder; Moore und wandernde Dünen bringen Licht ins Dunkel bei Nacht an der viel besungenen Kurischen Nehrung. Die bunte Fauna aus täglich gesichteten Störchen, anmutigen Kormoranen, emsig (ver)bauenden flinken Bibern, Fischen, unsichtbaren Elchen und den bescheidenen, doch bodenständigen Rauchschwalben lädt ein zu Fahrten mit selbstgebauten Einbaum – aus Espenholz – für fortgeschrittene Wassersportler und Teams in der fünften Jahreszeit der Eisschmelze nach dem Abschied vom Winter.

Die Verschmelzung des Übernatürlichen aus uralten Vielgötter-Mythen mit den später eingeläuteten christlichen Ritualen, die heidnischen Opferstätten neben den Kirchen und Ritterburgen, die unzähligen Mahnmale zum Erinnern und Gedenken der noch nicht in die Jahre gekommenen Vergangenheit, die magisch leuchtende Atmosphäre der „Weissen Nächte“ im digitalen Zeitalter, die fröhlich-traurige Ausgelassenheit des höchsten Festes, der Mittsommernacht, vom 23. auf den 24. Juni, im Bewusstsein der verfliessenden Zeit und am Feiertag Johannes des Täufers lässt Tradition und Moderne im Gleichgewicht tanzen. Der rote Faden, der alle drei Länder verbindet, ist Musik und Singen in der Liebe zur Natur; sie sind Alltag und Feierabend, Schönheit und Sicherheit, Alt und Neu, Arbeiten und Feiern, Brücke und Steg, Vertrauen und Kampf, Miteinander und Füreinander, Ewigkeit und Wandel, Freiheit und Bindung. Die „Gebrauchsanweisung für das Baltikum“ schlägt die Brücke über Vilnius, Soomaa, der Kurischen Nehrung, Kaunas, Klaipėda, Riga, Jūrmala, Tartu, Kihnu und Tallinn, um nur einige entdeckungswürdige Schauplätze am Mare Baltikum zu erwähnen.

Das Buch fasst das liebevoll differenzierte, kritisch-positive Porträt der baltischen Länder zusammen, welches durch das Bewusstsein von Individualismus und Vielfalt, von Handel und Eigenständigkeit, von Geschichte und Gegenwart, von Literatur und Architektur, von Mythen und Wahrheiten, von Musik und Revolution, von der Alles überdauernden Sehnsucht nach Freiheit geprägt ist, ihren Weg in die Moderne bereits beschreitet.

Buecher-Logbuch-Fazit

Sabine Herre porträtiert die drei baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen mit Verständnis für die enge Verbindung zur Natur, für die um Gleichgewicht bemühte Verschmelzung alter Traditionen mit modernen Errungenschaften und für die innige Liebe zur Musik. DieGebrauchsanweisung für das Baltikum“ ist der Rundgang auf estischen, lettischen und litauischen Wegen für Reisende, Literaturleser, Musiker, unternehmende Köpfe, Nostalgiker, Urlauber, Mittsommernacht-Erlebnistraveller und Digital-s jeder Fasson.#Buecher-Logbuch 

Bibliographie

Sabine Herre, Gebrauchsanweisung für das Baltikum, ©Piper Verlag 2014, 224 Seiten, ISBN: 978-3-492-27646-7, €14,99 

Orte:

Brandenburg

Kiel

Lüneburg

Riga

Tallin

Vilnius

Wismar

DAS BALTIKUM IN DER KRIMINALLITERATUR

 

BUECHER-LOGBUCH.DE
BUECHER-LOGBUCH.DE

„DER KNIGGE FÜR ÄGÄISCHE INSEL-HOPPER“
„FETTNÄPFCHENFÜHRER GRIECHENLAND“

DER KNIGGE FÜR ÄGÄISCHE INSELHOPPER!

Heidi Jovanovic, Fettnäpfchenführer Griechenland, Conbook Verlag
Conbook Verlag

Der Knigge für agäische Insel-Hopper

Zwei Frauen zu Besuch auf den Inseln Kos, Nisyros, Astypalea, Tilos und Naxos. Die eine will auf Naxos leben, weil es ihr dort so gut gefällt. Ihr Mann ist bereits auf Naxos und lernt die Lebensarten seiner neuen Freunde kennen. Die andere bereist zum ersten Mal die griechische Inselwelt. Auf ihrem InselHopping erleben sie mehr als einmal ihr blaues Wunder, denn sie betreten Neuland und treten in Fettnäpfchen; im Alltag, beim Feiern, beim Umgang mit Menschen und mit den uralten Klischees über das Wesen der Griechen.

Die Erlebnispalette der Reisenden ist breit, und Überraschungen warten an jeder Straßenecke, zu Tisch, am Kircheneingang, beim Wandern, beim Hausbau, beim Feiern:

Solo-Tänzer in geselligen Runden; der griechische Mokka mit zukunftsverheissendem Satz; die Verwirrung stiftenden griechischen Jas dem Klang der deutschen Neins verblüffend ähnlich; die stets lauernden nonverbalen Fallen; die absolut entbehrliche Frage nach der Rechnung ob zusammen oder getrennt zu bezahlen ist; die eingeschleusten Fremdwörter mit der Potenz zum Fettnapf; die sparsam verwendeten Höflichkeitsfloskeln; die Tabu-Zeiten, an denen nicht gestört werden darf; das Kreuz der politischen Debatten, die neue Freundschaften auf die Probe stellen; die gastfreundlichen Einladungen, die frau/man nicht abschlagen sollte; das nicht jedem angeborene Talent, Stimmen zu erkennen, flexibel und situationsbedingt zu verhandeln, die Sache ohne Umschweife und Small Talk auf den Punkt zu bringen.

Heidi Jovanovich berichtet in ihrem „Fettnäpfchenführer Griechenland“ von der Griechenlandreise zweier Frauen und eines Mannes und ihren Begegnungen mit den Einheimischen, die manchmal von „Fettnäpfchen“ begleitet Landschaft und Leute der ägäischen Inseln näher bringen und aus Fremden Freunde machen. 

Buecher-Logbuch-Fazit

Der „Fettnäpfchenführer Griechenland“ informiert zum einen Reisende, die Jahreszeitenaufenthalte auf den klimatisch angenehmeren Insel-Reisezielen Griechenlands planen und verwirklichen wollen. Zum zweiten wird er mit viel Empathie für griechische Psychen geschrieben. Das Buecher-Logbuch™ empfiehlt den „Fettnäpfchenführer Griechenland“ Individualreisenden, Familien, Backpackern, Schülern und Studenten, Insel-Hoppern, Piräus-Passagieren und Naxos-Fans.©Buecher-Logbuch

BIBLIOGRAPHIE

Heidi Jovanovic, Fettnäpfchenführer Griechenland, ©2012 Conbook Verlag Meerbusch, ISBN: 978-3-934918-82-5, €10,95(D) 

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Heidi Jovanovic liest aus ihrem heiteren KNIGGE FÜR ÄGÄISCHE INSELHOPPER „Fettnäpfchenführer GRIECHENLAND“ in Augsburg.

Am 12. Juli, im Bürgertreff Hochzoll ab 18 Uhr. Ein geselliges Zusammentreffen ist das Motto der Veranstaltung.

 

 

 

 

„SPIEL DER ELEMENTE“
„Der Sturm“

William Shakespeare, Der Sturm, Philipp Reclam jun. 1976, 2009
Philipp Reclam jun.

SPIEL DER ELEMENTE

Prospero, der rechtmäßige König von Mailand, lebt im Exil. Der Putsch seines machtgierigen Bruders Antonio kostet ihm den Thron. Er und seine dreijährige Tochter Miranda kommen mit dem Leben davon und können auf eine unbewohnte Insel fliehen. Mehr als ein Jahrzehnt vergeht. Prospero waltet mit Zauberstab und Buch des Wissens über Insel und Elemente. Der Geist Ariel und der verunstaltete Caliban, Sohn der Hexe Sycorax stehen dem Inselherrscher zu Diensten. Jeder der beiden hat seine Gründe, und Prospero nutzt diese für seine Pläne. Die Kränkung ob der ungerechten Behandlung, der Zorn in der Verbannung, die Trauer um den verlorenen Glanz, die Sehnsucht nach der vergangenen Macht stimmen ihn rachsüchtig, launisch, erbarmungslos, skrupellos, berechnend. Einziger Lichtblick in seiner Gram ist die Liebe zu seinem einzigen Kind, Miranda.

Der Verzicht auf Ariels gestaltwandlerische Kräfte und sinnestäuschende Erscheinungsbilder ist undenkbar; des Geistes Wunsch nach Freiheit wird daher nicht stattgegeben, solange die Rache nicht vollzogen ist. Prospero behandelt Caliban wie einen Sklaven; er beschimpft ihn, er droht ihm mit Schmerzen und Foltern an, er macht ihm Angst, er zwingt ihn zur Ausführung seiner Ordern; der naive, triebgesteuerte Caliban wird missbraucht, getäuscht, betäubt; er wird zum Bauern im Schachspiel um die Macht.

Prospero ist der Herr der Elemente; er inszeniert den Sturm vor der Insel; er lässt das Schiff, in dem sich sein verräterischer Bruder befindet, kentern; er verblendet die Sinne der Schiffbrüchigen; er ist der Puppenspieler, der die Fäden zieht. Er hat die All-Macht und das Wissen. Sein Verzicht auf die Macht der Zauberkräfte und auf die Sicherheit, die Wissen ihm gewährt, markiert die überraschende Wendung des Schicksals. Prospero befreit die Unfreien, er führt die potentiellen Attentäter in das Verlies. Schließlich begibt er sich aus freiem Willen unter Menschen, wo Übernatürliches im Nebel des Mythos sich einhüllen lässt.

BUECHER-LOGBUCH-FAZIT

Der Sturm ist der lesenswerte Klassiker für Abiturjahrgänge und erwachsene Leser im Shakespeare-Jahr und darüber hinausBuecher-Logbuch

Bibliographie

William Shakespeare, Der Sturm, Englischer Originaltitel: The Tempest, übersetzt von August Wilhelm Schlegel, herausgegeben von Dietrich Klose, ©1976, 2009 Philipp Reclam jun. Stuttgart, ISBN: 978-3-15-000046-5, €2,80 Bestellung über BUCHHANDLUNGEN