IN LETZTER MINUTE.
BUECHER-TIPPS FÜR
DAS FEST.

Meine Buchempfehlungen in letzter Sekunde wenden sich an eilige, vergessliche, gestresste, beratungsbedürftige Leser oder einfach Leser, die sich nicht entscheiden können. Lassen Sie sich von diesen Buch-Appetithäppchen inspirieren und besuchen Sie morgen ihre Stadtteilbuchhandlung oder den stationären Buchhandel Ihrer Wahl. Am Ende dieses Beitrags finden Sie eine Auswahl der zahlreichen Buchläden in Hamburg.

  • Daniel Kehlmann, „Die Vermessung der Welt“, Rowohlt Verlag
  • Franklin Kopitzsch, Daniel Tilgner (Hrsg.), „Hamburg Lexikon“, Ellert und Richter Verlag – das Standardwerk
  • Jörg Magenau, „Schmidt-Lenz Geschichte einer Freundschaft“, Hoffmann und Campe Verlag
  • Heinz Bude, „Gesellschaft der Angst“, Hamburger Edition
  • Arne Bellstorf, „Baby´s in Black, The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe“, Graphic Novel (Deutsch mit englischsprachigen Texten), Reprodukt Verlag (gesehen bei Strips & Stories)
  • Petros Markaris, „Abrechnung“ (Die Kriminalromane der Krise, Band 3) Diogenes Verlag
  • Sempé/Coscinny, „Der kleine Nick macht Ferien“, Diogenes Verlag
  • Elsa Beskow, „Das neugierige Fischlein“, Urachhaus (gesehen bei I.v.Behr)
  • O. Henry, „Das Geschenk der Weisen“, in „WUNDERDINGE„, Illustrationen Lisbeth Zwerger, NordSüd Verlag (gesehen bei Büchergilde Buchhandlung und Galerie)
  • Barbara Yelin, „IRMINA“, Graphic Novel, Reprodukt Verlag (gesehen bei Strips & Stories)
  • Peter Burke, „Augenzeugenschaft“, Bilder als historische Quellen, Verlag Klaus Wagenbach (gesehen auf dem Büchertisch des Bucerius Kunstforums)
  • Robert Seethaler, „Ein ganzes Leben“, Hanser Berlin (Spiegel-Bestseller)
  • Thomas Hettche, „Pfaueninsel“, Verlag Kiepenheuer und Witsch (Spiegel-Bestseller)

BUCHLÄDEN IN HAMBURG

  • Buchhandlung I.v.Behr, Im Alten Dorfe 31
  • Buchhandlung Samtleben, Schwanenwik 38
  • Büchergilde Hamburg, Buchhandlung und Galerie, Besenbinderhof 61
  • Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2
  • Cohen + Dobernigg, Sternstr. 4
  • Fachbuchhandlung Sautter und Lackmann, Admiralitätsstraße 71/72
  • Felix Jud Buchhandlung, Antiquariat, Kunsthandel, Neuer Wall 13
  • Strips & Stories (grosse Auswahl an Graphic Novels), Seilerstrasse 40.

BUECHER-LICHTER 2014

Besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht Ihnen, das Buecher-Logbuch.h

ABENTEUER WEIHNACHTEN.
„Weihnachtsmänner
küsst man nicht“

Sabine Ludwig, Weihnachtsmänner küsst man nicht, Dressler Verlag Hamburg 2014
Dressler Verlag

Weihnachtsmänner gibt es doch.

Die siebenjährige Pauline glaubt noch an den Weihnachtsmann. Eines Abends steht dieser höchstpersönlich bei ihr im Wohnzimmer. Pauline ist begeistert bis sie sieht, dass der Weihnachtsmann ihre Mama küsst. Pauline ist entsetzt. Weihnachtsmänner küsst man nicht! Pauline will unbedingt ihren Papa zurück, aber er wohnt inzwischen woanders. Soll der Weihnachtsmann ihr neuer Papa werden? Nein, das will Pauline nicht. Und doch ist der Weihnachtsmann gar nicht so übel. Es ist lustig mit ihm unterwegs zu sein. Und er erfüllt ihr viele Wünsche. Nur ihren allergrößten Wunsch kann er ihr nicht erfüllen. Pauline will krank sein, denn so kann sie in Mamas Bett schlafen. Und dann entdeckt Pauline den Schwindel. Der Weihnachtsmann ist gar nicht der Weihnachtsmann und er will nur Mama küssen. Die Zeit der Weihnachtsmänner ist endgültig vorbei oder doch nicht…

Sabine Ludwig erzählt und Sabine Wilharm illustriert die Verwechslungsgeschichte um den Weihnachtsmann, der keiner ist und von dem Kummer eines kleinen Mädchens, das seine Mama und seinen Papa lieb hat und nicht versteht, dass die beiden nicht mehr zusammen sind. Paulines Neurodermitis und Lebensmittelallergie entpuppt sich als Allergie gegen unerfüllte Wünsche. Diese Wünsche werden ihr mehr als oft von den Augen abgelesen. So bekommt das kleine Mädchen nicht die Chance, an sich selbst zu glauben. Die kleine Pauline kann mehr, als man ihr zugetraut hat und ist richtig froh, dass sie helfen kann, wenn es darauf kommt. „Weihnachtsmänner küsst man nicht“ erzählt von Abschied und Neubeginn, von Selbstvertrauen und Familiensinn und von den kleinen Wundern, die Kinder vollbringen, wenn man sie nur lässt. Und es geht um Liebe in diesem Buch, ganz im Sinne des Weihnachtsfestes.©Buecher-Logbuch

ZEIT FÜR BUECHER-LICHTER

„Weihnachtsmänner küsst man nicht“ ist Bücherlicht 2014.

Bibliographie

Sabine Ludwig, Weihnachtsmänner küsst man nicht, Mit Illustrationen von Sabine Wilharm, Altersempfehlung ab 8 Jahren, Dressler Verlag Hamburg 2014 (Überarbeitete Neuauflage), 112 Seiten, ISBN: 978-3-7915-1205-1, EUR 12,00, EUA 12,40 

Lesen Sie auch:

 

 

 

BUCHEMPFEHLUNG.
Sir Winston S. Churchill
„Zum Zeitvertreib
Vom Lesen und Malen“

Sir Winston S. Churchill, Zum Zeitvertreib Vom Lesen und Malen, für die deutschsprachige Ausgabe Hoffmann und Campe Verlag Hamburg 2014
Copyright The Estate of Sir Winston S. Churchill
Hoffmann und Campe Verlag

Das Buecher-Logbuch™ empfiehlt den Essay „Zum Zeitvertreib Vom Lesen und Malen“ von Sir Winston S. Churchill erschienen im Hoffmann und Campe Verlag Hamburg.

INHALTSANGABE

LESEN ALS ZEITVERTREIB

Auf der Suche nach Wegen, Sorgen zu vermeiden und ein Interessengebiet zu entdecken, das wenig Gemeinsamkeiten mit gewohnten Arbeitsmustern hatte, welches der Sehnsucht nach Abwechslung nachgab, stand der Leser Winston Churchill ehrfürchtig vor den unzähligen Wissensschätzen, die man im kurzen Leben niemals die Zeit haben werde zu erfahren und zu geniessen. Es empfehle sich, schreibt er, gelassen durch die eigene Bibliothek zu flanieren und sich mit der Entscheidung, welches Buch als nächstes gelesen wird, Zeit zu lassen, weil der erste Eindruck Gewicht habe und er gewöhne sich zu zementieren, wenn man viel zu früh ein gutes Buch gelesen habe.

Das Lesen in einer anderen Sprache als die Sprache des Alltags eröffne Perspektiven, doch Vorsicht sei geboten:

„Wählen Sie gut, wählen Sie mit Bedacht

und wählen Sie eine.“ (Sprache, Anmerkung der Verfasserin)

ODER

„In einer anderen Sprache zum Vergnügen zu lesen lockert die mentalen Muskeln und erfrischt den Geist durch eine andere Abfolge und Gewichtung der Gedanken.“(Zitate aus Winston S. Churchill, „Zum Zeitvertreib“, Seite 16)

MALEN ALS ZEITVERTREIB

Churchills Biographie verrät, dass er erst mit vierzig Jahren den Farbtönen, Nuancen, Schattierungen und Lichtspielen der Natur Beachtung schenkte. Als er nach einer Versetzung sich plötzlich in der Grauzone zwischen Beschäftigung und Müßiggang befand, fühlte er sich wie ein Tiefseetaucher, der zu schnell aufgestiegen ist, die Adern drohten zu platzen wegen des abfallenden Drucks (zitiert Winston S. Churchill, „Zum Zeitvertreib“, Seite 26).

Auch wenn man noch keine Berührung mit der Kunst der Malerei gehabt habe, bedürfe es nur eines in anderen Dingen geübten reifen Verstandes und eines starken Interesses an einer neuen Freizeitbeschäftigung. Mit der Zeit und entsprechender Anleitung ließe sich ein wahrer Kunstgeschmack entwickeln, „ohne dass ihm fehlerhafte Vorstellungen oder andere Hindernisse im Weg stünden.“ (zitiert Winston S. Churchill, „Zum Zeitvertreib Vom Lesen und Malen“, Seite 51)

Das Gefühl, mitten in ein neues starkes Interesse und in die Beschäftigung mit Farben hineingetaucht zu sein, eine neue Zerstreuung gefunden zu haben, die nie langweilig wurde, die Freude machte und weder Mensch noch Tier nennenswerten Schaden zufügte (zitiert Winston S. Churchill, „Zum Zeitvertreib“, Seite 21-22), beschreibt er als Erweiterung des eigenen Horizonts um eine neue Welt des Betrachtens und Gestaltens.

Schon den alltäglichsten Gegenständen wohne eine Farbenvielfalt bei, die den Hobbymaler empfinge. Der Maler übersetze die Botschaft des natürlichen Objekts in Farbe, träte in Beziehung zu ihr, nähme sie und ihren Absender wahr, verwandele sich in einen Boten der Pigmente, die auf der Leinwand Licht würden und den Kreis schlossen. (zitiert Winston Churchill, „Zum Zeitvertreib“, Seite 55) Die Entstehung des Bildes dulde keine Alltagssorgen und keine Zeitzwänge, sie beanspruche den Geist für sich alleine; Sorgen suchen sich, solange die Maltätigkeit dauere, ein Versteck, während die Zeit Distanz wahre. (zitiert Winston Churchill, „Zum Zeitvertreib“, Seite 57)

Die Recherche der Blickwinkel führe zu einer Reise durch Landschaften und zu einer Entdeckung des Sinns, der einem plötzlich aufgehe. Jede Landschaft berge ihren eigenen Reiz, den die gesteigerte Wahrnehmung des Hobby-Malers mit Freude entschlüssele. Er flaniere von Ort zu Ort, wo die Spiele des Lichts auf Stein und Wasser ihn verführen, Gelbtöne das Wasser des grossen Flusses berühren, wo Türkis in Opal sich magisch verwandele, wo die Farbenpracht die Augen blende, wo das Blau der Nuancen seine Geheimnisse langsam preisgebe. Doch er fühlte sich den Farben seiner Heimat am nächsten.

Es gibt nichts Eindringlicheres als das brünierte Stahlgrau und Gold eines Baches im Hochland, und zu Beginn und am Ende fast jeden Tages bietet die Themse den Bürgern von London solche Herrlichkeiten und Freuden, dass man weit reisen muss, um etwas Ebenbürtiges zu finden.(zitiert aus Winston S. Churchill, „Zum Zeitvertreib“, Hoffmann & Campe Verlag, Seite 60)

Obwohl das Panorama der Möglichkeiten durch die Lebensspanne eines Menschen begrenzt ist, sei der Weg hier tatsächlich das Ziel und das Glück der Hingabe ein Bad in der unendlichen Welt der Impressionen.

Buecher-Logbuch-Fazit

Sir Winston S. Churchill entdeckte die Malerei im reifen Alter. Sie wurde für ihn eine erholsame Abwechslung von seinem Alltag im politischen Rampenlicht der Weltpolitik und eine anregende Alternative zum Lesen. Die Malerei verkörperte Zeitvertreib und Motivation für neue Denkanstöße. Dieser Hobbymaler, der hauptberuflich einer der weitsichtigsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts war, erzählt von seinen Reisen mit dem Pinsel auf der Leinwand, die ihm das Glück schenkten, Landschaften mit anderen Augen zu sehen. Sein Essay „Zum Zeitvertreib“ legt Bekenntnis einer seiner persönlichsten Seiten fernab der Öffentlichkeit.©Buecher-Logbuch

Nobelpreis für Literatur

Sir Winston S. Churchill erhielt für sein sechzehnbändiges Werk über den Ersten und den Zweiten Weltkrieg und über die Geschichte der englischsprachigen Völker den Nobelpreis für Literatur 1953. Dieses Lebenswerk ist ein Must-Read nicht nur zum Zeitvertreib für Abiturienten.

Bibliographie

Sir Winston S. Churchill, Zum Zeitvertreib Vom Lesen und MalenBESTELLEN, The Estate of Sir Winston S. Churchill, für die deutschsprachige Ausgabe Hoffmann und Campe Verlag Hamburg 2014, Übersetzung: Claus Sprick, Einbandgestaltung Katja Maasböl Hamburg,  64 Seiten, ISBN: 978-3-455-40511-8, 14,00 (D), 14,40 (A), 20,90 (CH) Verfügbarkeit: lieferbar

Quellen

  • http://buecher-logbuch.de
  • Sir Winston S. Churchill, „Zum Zeitvertreib Vom Lesen und Malen“, Hoffmann und Campe Verlag Hamburg 2014

ZEIT FÜR BUECHER-LICHTER

Sir Winston S. Churchill, Zum Zeitvertreib Vom Lesen und Malen, Hoffmann und Campe Verlag Hamburg ist Bücherlicht 2014.

Reiseziel:

In der Partnerstadt Sevillas Kansas City gibt es eine Statue von Sir Winston Churchill – an einer Brücke, die als Würdigung und Erinnerung an seinen Besuch und seinen Vortrag in der dortigen Universität vor etwa siebzig Jahren erinnert. Das neue Kansas City – nicht Downtown – erinnert an seine spanische Partnerstadt.

Lesen Sie auch:

Miguel Ángel Hernández, Fluchtversuch, die Frage nach der Ethik von Kunstinstallationen greift hier das Thema der aus Afrika eingewanderten Zeitarbeiter auf auch im Hinblick auf die letzten Flüchtlingswanderungen nach Europa,

Monika Bittner, Das Fossil, wie ein Urtier ausgegraben wird, zum Staunen ausgestellt, im Bilderrahmen eingebettet und bewundert, stoischer Empfänger des Enthusiasmus kurzfristigen Ruhms und des darauffolgenden abgeflachten Interesses,

Truus Matti, Apfelsinnen für Mr. Orange, wie ein Junge im Krieg den grossen Maler Piet Mondrian kennenlernt und dem Geheimnis des Spiels von nur drei Farben, die eine besondere Geschichte erzählen, habhaft wird,

Maayken Koolen/Nickie Theunissen, Mona Lisa ist weg, eine Wimmelbilderjagd nach Mona Lisa für Kleine Such-das-Bild-Detektive ab 4 Jahren,

Regula Venske, Der geklaute HeiligeBESTELLEN Zwei Spürnasen, die Brüder Arne (10 Jahre) und Rollo (7 Jahre) geraten auf Arnes Geburtstagsfeier im Museum für Kunst und Gewerbe in eine Kunstraubgeschichte um den heiligen Georg, wobei der Hamburger Stadtteil St. Georg, eine dort ansässige Apotheke mit einer Georgsfigur über dem Eingang und eine Nachricht im Hamburger Abendblatt wichtige Hinweise liefern…für Lesedetektive ab 8 Jahren, die Stadtteile nicht nur wegen ihrer Spielplätze besuchen, ist dieses Kinderbuch ein Lese-Rallye-Tipp.

Sabine Schulze Gronover, Die Flucht der blauen PferdeBESTELLEN einmal im Gefängnis, immer im Gefängnis, auch wenn man seine Strafe abgesessen hat und endlich seine Ruhe haben möchte? Kaum in eine ruhige Gegend von Münster eingezogen, hat Ex-Sträfling Konstantin Neumann mit Mord, Totschlag und ein paar Geheimnissen, die nach Aufklärung schreien, zu tun: eine tote Frau im Hausflur, der verschollene Vormieter, der Greis im Erdgeschoss, der vielleicht ein Altnazi ist, und ein seit siebzig Jahren verschwundenes Gemälde von Franz Marc –  Der Turm der blauen Pferde (siehe Titelbild/laut Wikimedia Commons gemeinfrei/Der Turm der blauen Pferde), das vielleicht irgendwo in einem Dachgeschoss oder in einer geheimen Privatsammlung hinter verschlossenen Fenstern sich versteckt…verpassen Sie diesen Krimi nicht, denn er geht der Frage nach dem Verbleib eines weltberühmten Bildes nach, dessen Schicksal noch immer ungeklärt ist, liebe Leserinnen und Leser!

 

DER WÄCHTER.
Weihnachtsbräuche.
„Tomte Tummetott“

Astrid Lindgren, Tomte Tummetott, Verlag Friedrich Oetinger Hamburg 2014
Verlag Friedrich Oetinger

Der Wächter der Menschen und Tiere

Ein alter Bauernhof mitten im Wald. Der Winter herrscht über dem Land. Es ist kalt. Alle schlafen. Alle? Tomte Tummetott ist wach. Er lebt seit vielen hundert Jahren auf dem Heuboden und wacht über Haus, Hof, Tiere und Menschen. Jede Nacht macht Tomte Tummetott seine Runde. Die Menschen wissen, dass Tomte Tummetott da war, denn sie sehen seine Fußstapfen im Schnee. Die Kinder würden ihn gerne sehen, aber wenn er seine Runde macht, schlafen sie bereits. Seine bedächtigen leisen Schritte führen ihn durch den zentimeterhohen Schnee in Scheune und Stall, in Speicher und Schuppen, ins Haus der Menschen. Jeder träumt vom Sommer, sehnt sich nach Wärme, Licht und Sonne. Tomte Tummetott flüstert den Schlafenden beruhigende Worte. Er macht ihnen Mut, er verspricht ihnen Hoffnung, er schenkt ihnen Glaubensfunken des Vertrauens, dass die lange dunkle Winterzeit bald vorbei sein wird, dass der Sommer wieder Land und Leute erfreut und dass sie wieder draussen auf Hof und Wiese Zeit verbringen können. Astrid Lindgrens Weihnachts- und Wintermärchen über den Wichtel Tomte Tummetott, den Beschützer der Menschen und Tiere im Wald ist das BÜCHERLICHT der Hoffnung auf den nächsten Frühling und Sommer. „Tomte Tummetott“ ist das zeitlose Weihnachtswinterbuch für Kinder und die ganze Familie.©deckchair Buecher-Logbuch

ASTRID LINDGREN
wurde am 14. November 1907 als Astrid Anna Emilia Ericsson auf dem Hof Näs nahe der Kleinstadt Vimmerby in Småland geboren. So beginnt der fesselnde Artikel von Renate Kusche über das Leben einer außergewöhnlichen Frau und sozial engagierten Schriftstellerin.

Bibliographie

Astrid Lindgren, Tomte Tummetot, Altersempfehlung ab 4 Jahren, Text von Astrid Lindgren, Einband und farbige Illustrationen von Kitty Crowther, Titel der Originalausgabe „Tomten är vaken“, Aus dem Schwedischen von Silke von Hacht, Verlag Friedrich Oetinger 2014, 32 Seiten, Halbleinen, ISBN-13: 978-3-7891-7938-9, EUR 12,99 (D), EUA 13,40

Andere Ausgaben

  • Taschenbuch, Text von Astrid Lindgren
    Einband und farbige Illustrationen von Harald Wiberg, Aus dem Schwedischen von Silke von Hacht, 32 Seiten, ab 4 Jahren
    EUR 7,99, SFR 11,90, EUA 8,30, ISBN-13: 978-3-8415-0000-7
  • Hörbuch, Lesung, ca. 45 min, Text von Astrid Lindgren, Mit Illustrationen von Kitty Crowther, Gesprochen von Ursula Illert / Walter Kreye / Carla Sachse / August Zirner, Musik von Kay Poppe, Produziert von: Benjamin Dittrich / Janis Grossmann / Matthias Scheuer / Uwe Zillner, Regie: Frank Gustavus / Markus Langer ab 4 Jahren, ISBN-13: 978-3-8373-0827-3, EUR 5,00, EUA 5,10 Enthält die Geschichten: „Tomte Tummetott“, „Weihnachten in Bullerbü“, „Polly hilft der Großmutter“ und „Nur nicht knausern, sagte Michel aus Lönneberga“
  • Hörbuch ca. 46 min., Einband und Vignetten von Harald Wiberg, Gesprochen von Ursula Illert / Walter Kreye / Carla Sachse / August Zirner, Musik von Kay Poppe, Produziert von: Cornelia Weber, ab 4 Jahren, ISBN-13: 978-3-8373-0657-6, EUR 9,95, SFR 14,90, EUA 10,10

QUELLEN

  • http://buecher-logbuch.de
  • Die Webseite über Astrid Lindgren und ihre Bücher für Kinderfans 

 

 

„IM URWALD BEI DEN ORCHIDEEN,
ZU HAUSE BEI DEN AZALEEN…“
TOLLES HEFT
„DIE SELTSAME ORCHIDEE“

H.G. Wells, Die seltsame Orchidee, Tolles Heft 42, edition Büchergilde 2014
Buechergilde Gutenberg

Meta-Rezeption Die seltsame Orchidee

Die Definition von Seltenheit ist relativ und ihr Startpunkt ist der eigene Standpunkt und seine Fähigkeit Andere zu akzeptieren.

Ein Hobby-Botaniker und passionierter Exoten-Sammler verliebt sich buchstäblich in eine seltene Orchideenpflanze aus fernen Ländern und hat fortan nur eins im Sinn, sie zu pflegen. Dabei vergisst er aber den Alltag und seine sonstigen Pflichten, bis seine manische Beschäftigung mit der eingereisten Flora-Exotin Abhängigkeiten erzeugt und ihn zu verschlingen droht. Am Ende zieht die Pflanze den Kürzeren, und die Welt macht weiter als wäre nichts gewesen. Das „Tolle Heft“ begleiten Daten über Orchideensammler und ein Orchideenspiel. 

BUECHER-LOGBUCH-FAZIT

„Die seltsame Orchidee“ pflegt kurzweilig gruselige Aussichten über inkompatible Beziehungen, die H.G. Wells zu Papier brachte, als das zwanzigste Jahrhundert noch „in Kinderschuhen steckte“, Expeditionen und Sammelleidenschaften einen neuen Höhepunkt erfuhren, Orchideen Botanikerherzen „im Sturm eroberten“ und Azaleen die „zweite Geige“ spielen dürften.

Bibliographie

H.G. Wells, Die seltsame Orchidee, Tolles Heft 42, herausgegeben von Rotraut Susanne Berner, illustriert von Katja Spitzer, edition Büchergilde 2014, 32 Seiten, ISBN: 978-3-86406- 042-7, €16,95

Lesen Sie auch:

Icarus,

Schüsse in Shortbread.