L´Etranger

Wenn Sie einen Brief bekommen haben, dass ein Kind bei einem Fahrradunfall tödlich verunglückt ist, ein Kind aus einem Land des Mittelmeers, dessen Vater Sie flüchtig gekannt haben, Ihnen eine Verwandte von einem Familienmitglied erzählte, dessen Frau irgendwo in der ehemaligen Sowjetischen Union verstarb, dessen zweites Leben in Ägypten begann laut Erzählung, ausserdem von goldenen Liras erzählte – das war die Währung in Griechenland in Schwarzmarktzeiten des Zweiten Weltkrieges und ist für historisch interessierte kein „Trivial Pursuit“, auch der Name eines Wissensspiels, aber Lira hiess auch die ehemalige italienische Währung, Lira heisst die aktuelle Währung der Quasirepublik Türkei, Lyra ist der Name einer Marke für Bleistifte und eines Musikorgans, der in der dorisch-ionischen Antike und im östlichen Mittel- oder auch Schwarzen Meer bis heute noch bei Folklortänzen seine Streichklänge läuten lässt. Um auf den Punkt zurückzukommen, denn wir sind hier nicht beim Kaffeekränzchen sondern bei der Arbeit erzählte mir diese Verwandte, dass diese goldenen Liras versteckt wurden in Zeiten der Besatzung und des Bürgerkrieges in Griechenland.

Wenn Sie als Ehefrau und Mitleserin eines deutschlandweit bekannten Mediums, so wie ich es auch regelmässig bin, das ist die deutschsprachige Frankfurter Allgemeine Zeitung den Beitrag eines Ihnen aus der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs bekannten Menschen, der Medizin studierte, der Ihnen die Nachricht über den Tod seines jüngsten Sohnes schrieb, rätseln Sie vielleicht über die Wege oder Umwege der deutschen Post und die El-Phi-H Connections mit den zahlreichen Parklücken auf Plakaten und Postern und erinnern sich vielleicht an algerische Gentlemen auf römischen Galas und über das Leseexemplar „Gebrauchsanweisung für Rom“ aus dem Piper Verlag mit einem Bild, das an diese Gala erinnert, wo eine New Yorker Witwe mir ihre Hilfe anbot, weil sie einen direkten Kontakt zu den Writers Guild of America East pflegte, damals war ich mir aber noch unsicher, wie ich dieses freundlich gemeinte Angebot entgegnen sollte, weil meine Seite sich noch im Aufbau befand…die Suche kann weiter gehen. Dieser Kontakt ist mein persönlicher Kontakt, nicht der Kontakt eines Fremden.

Buchempfehlungen (Besprechungen der unten angeführten Titel werden in angemessenen zeitlichen Abständen je nach sonstigem Arbeitsaufwand folgen):

Albert Camus, The Outsider, Penguin

N. K. Moutsopoulos, Thessaloniki 1900-1917, Molcho Publications

ASB Erste Hilfe bei Kindernotfällen, Arbeiter-Samariter- Bund Deutschland e.V.

Frank Goldammer, Der Angstmann, dtv 

Rafik Schami, Die dunkle Seite der Liebe, Hanser

Michele Giuttari, Blutsverwandte, Kriminalroman, Lübbe

Richtig Reisen London, DuMont

Zeitungsbeitrag u.a. (ich würde gerne das Hamburger Abendblatt zitieren, aber sie führen laut telefonischer Auskunft kein Archiv, das macht eine Chroniksammlung diffizil und macht Ermittlungsverfahren das Leben zur Hölle):

Zukunft der Gesundheitsversorgung, in Frankfurter Allgemeine Zeitung Verlagsspezial 28. April 2017¹ 

¹darauf und auf andere Zeitungsbeiträge werde ich einen offenen Online-Brief schreiben, vielleicht veröffentliche ich sie sogar bei Amazon und google+ oder auch bei LinkedIn, Xing, Facebook (wo ich auch ein Konto unterhalte, aber zunächst die Rechte für das von mir dort verwendete Bild klären muss, bevor ich das Netzwerke benutze, oder auch WordPress, Delicious, beehive) auf Konten, die maßgeschneidert nur meine Seite ansprechen, nicht mich als Person, sondern die Seite Buecher-Logbuch® als deutsche eingetragene Wortmarke beim Patentamt. Vielleicht entscheide ich mich aber auch ein eigenes Netzwerk zu eröffnen, wo Affiliates, mit manchen bin ich sogar einseitig verlinkt, obwohl sie von meiner Existenz nichts zu wissen meinen, dem Mister Lanier und seinem Plädoyer für eine doppelseitige Verlinkung zum Trotz.

Brettspiel:

Der zerstreute Pharao, Ravensburger

Musik:

Maria Farantouri & Zülfü Livanelli

Savina Yannatou, Primavera en Salonico

Gregorian Chors

Eine Frage der Technik:
Web-Browser meet Grohe

Mich beschäftigen technische Fragen, zum Beispiel ob der Firefox mit Safari kompatibel ist. Heute benutze ich den Firefox, der aber von Apple nicht als Standardbrowser empfohlen wird. Eigentlich ist Safari der Standardbrowser für den Mac Book beziehungsweise für alle Apple Geräte, ich lasse ihn heute schauen. Warum? Wenn ich ihn aktiviere, tauchen ganz viele Ads nicht nur von Google sondern auch andere, es ist e-bay dabei und Amazon auch. Ich verstehe es nicht ganz, sind das Cookies, die meiner Seite Energie abziehen, sind das Gucklöcher, die Beschäftigung suchen oder Kellermänner, die Anweisungen brauchen beim Kochen und beim Haushalt, sind das Fahrdienste, die durch die Gegend gurken oder Radiosender, die immer in die Richtung Schleswig-Holstein, dem nördlichsten deutschen Bundesstaat zeigen? Ausserdem bekomme ich Nachrichten von der Landesbank Berlin, bei der ich eine Kreditkarte unterhalte, die ich nur deswegen bestellte, weil meine Mitgliedschaft bei der Adobe Creative Cloud, die ich für meine Fortbildung in der Deutschen Pop Dehnhaide benötigt habe, nur mit Kreditkarte bezahlt werden konnte. Meine Kreditkarte ist eine Amazonkarte, weil sie nicht so teuer war. Ich wollte die Creative Cloud zuerst gar nicht haben, weil ich sie zu bindend fand. So bestellte ich ein Paket über Amazon, eine Studentenversion der Cloud, sie wurde mir verweigert, und ich konnte das Paket nicht mehr zurückschicken, weil es bereits geöffnet war. Ärgerlich! Dasselbe passierte mir auch bei Facebook, ich wollte meine Seite Buecher-Logbuch auf meinem persönlichen Account als Marke eintragen, deren Inhaberin ich auch bin, das wurde mir auch verweigert, ausserdem habe ich versucht, das Institute of Education in London als Lehranstalt in mein Profil einzugeben, in dem ich ein Jahr lang studiert habe in dem Jahr 1985, die Antwort war, das geht nicht. Warum nicht? Altern heisst nicht Verrosten oder ist der Chef von Facebook und seine „mechanical Turks“ vergesslich geworden? Nach einem kurzen Aufenthalt verließ ich dieses Netzwerk, das nicht bereit war, meine Rechte anzuerkennen.

Meine Seite ist eine eingetragene Marke, ich möchte sie schützen, ich möchte sie weiterführen, ich halte von Netzwerken zunächst Abstand, es gibt mächtige und weniger mächtige Organisationen und verarmte oder nicht verarmte Adlige, die scharf wären auf eine Seite wie meine. Wenn aber keiner an mich herantritt, kann ich nicht wissen, wer Interesse hat und muss von einem Hinterhalt Gross gegen Klein oder Klein gegen Klein oder Mittel gegen Gross, das berühmt werden will, ausgehen.

Meine Seite Buecher-Logbuch wird Zusammenhänge erstellen, die gelesen werden sollen, es muss aber nicht heissen, dass sie unbedingt stimmen. Allerdings habe ich den Verdacht, dass zehn Zufälle auf einem Haufen bereits eine Intention andeuten, die ich nicht begreifen kann und auch nicht begreifen will, begriffsstützig bin ich auch nicht!

Ich bin allergisch gegen blindes Folgen. Und ich meine, dass Eltern und Erziehungsberechtigte ihre Kinder und Jugendliche von meiner Seite fernhalten sollten, das ist die Erfüllung des Prinzips Verantwortung.

Begegnungen der dritten Art oder zwitschernde Koordinaten?

Wenn ich arbeite, denke ich neben der Arbeit an Bücher und Filme, das sind meine Lieblinge. Arbeit ist für mich weniger das Kochen, das mache weil ich muss, doch ich kann dort sehr kreativ sein. Die Düfte des Mittelmeers wehen durch den Küchenraum, sie erinnern mich an die Orte, wo ich aufgewachsen bin.

Leider habe ich mich entschieden von den neuen Büchern und Filmen Abstand zu nehmen, zunächst, weil sie sich nur mit Anstrengung befassen, die Maxime zeitweiliger Unterhaltung mit einer Prise Ernsthaftigkeit verlernt haben und den Übergang in eine postkoitale Mad Max¹ Endlosschleife von wiederkehrenden Handlungen wie Anthony Perkins „Psycho“ angeläutet haben. Die Badewanne Maras erinnert an das Bild von Uwe Barschel, dessen Tod noch immer Rätsel aufwirft, das wenig beachtete „Ende der Schlaflosigkeit“ von Helmut Marrat beleuchtet kritisch die Gefühlsleere eines Rachesüchtigen.

¹Ich meine hier nur Teil 1, wo Frau und Kind umgebracht werden und der Vater Rache schwört und sich auf einem Endloshighway seine Seelenruhe sucht.

Freiheit meine Geliebte

Freiheit, meine Geliebte von Giorgos Alexandros Mangakis ist einer der ehrlichsten und schönsten Texte, die für die Demokratie verfaßt worden sind.

Es ist ein Text, der in einem Gefängnis der griechischen Militärdiktatur (1967-1974) auf winzige, in verschiedenen Verstecken verteilte Papiere geschrieben wurde und hatte expressis verbis „die Europäer“ als Adressaten. In der Finsternis, die in seinem Land herrschte, isoliert in einer Zelle von 3 mal 3 Meter, schöpft Giorgos A. Mangakis Hoffnung und Kraft aus den Ideen des demokratischen Europa, die ihre Herkunft in seinem Land haben: es ist ihm ein Leichtes, Europa seine „Heimat“ zu nennen. Und mit diesem seinem Zeichen aus dem Gefängnis, Zeichen von Freiheit und Menschenwürde, gibt er wiederum den Demokraten in Europa Hoffnung und Kraft. Damals und heute.

Sie lasen die zwei ersten Absätze aus dem von Danae Coulmas verfassten Vorwort zu Freiheit, meine Geliebte einem Essay von Giorgos Alexandros Mangakis, erschienen in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2001. Die ISBN ist 3-7890-7652. Ein Titeldatensatz für diese Publikation ist bei der Deutschen Bibliothek erhältlich. Alle Rechte, auch die des Nachdrucks von Auszügen, der photomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten¹.

¹Wenn ein Jurist der Meinung ist, den obigen Auszug hätte ich nicht auf meiner Seite Buecher-Logbuch veröffentlichen sollen, er möge bitte an mich persönlich herantreten. Impressum und Kontakt stehen auf meiner Seite. Das soziale Netzwerk LinkedIn habe ich lediglich zum Einstieg in die Welt des Schreibens genutzt. Der Chef dieses Netzwerkes solle bitte an mich persönlich herantreten ohne seine wohltätige Ehegattin, falls sie noch seine Ehegattin ist. Das Buch was ich lese, nennt ihren Namen. Was das wohl bedeutet…

 

Mind the Gap

„Mind the Gap“ wurde in verkehrsreichen Londoner Bahnhöfen unter anderem der Circle Line (gelbe Farbe) gerufen, weil es dort einen Abstand gab, der für manche Menschen eine gefährliche Falle sein könnte, für Körperglieder, die hineingeraten. Dieser Abstand ist besonders gefährlich für Kinder, die wegen ihrer Größe hineinfallen können in einen Graben, der den Tod bedeuten könnte.

Gap ist auch der Name eines Franchiseunternehmens gewesen, ob es die Marke noch gibt, weiss ich nicht. Viele Marken werden ins Leben gerufen und sterben leise wieder ab, weil ihre Urheber oder Urheberinnen sie ohne Schutzschild ihrem Schicksal überlassen haben oder vielleicht weil sie krank geworden sind oder vielleicht weil jemand sie verkehrt beraten hat oder weil sie einem Unternehmen Glauben schenkten, dessen Gründer zwar in Medienberichten auftauchen aber für uns normale Leute nie erreichbar sind. Gibt es diese Leute überhaupt, die diese sagenumwobene globale Wirtschaftsriesen geschaffen haben? Es gibt sie schon, aber auf welchem Wege sind sie erreichbar, wenn die Art des Kennenlernens der Umwelt zwei Extreme ohne Mitte bevorzugt?

Alt und jung finden nicht zueinander, weil die ersten an Abschied inklusive Vorsorge, Unterhaltung oder die Pflege der eigenen vier Wände denken – jedenfalls meistens, wenn sie das Glück haben, ihre fünf Sinne benutzen zu können (den sechsten Sinn lasse ich hier an der Peripherie „stand by“ stehen, er ist mir inzwischen zu unheimlich geworden, doch als Psychothriller war er ein Meisterwerk des Suspense unabhängig von dem Lebensstil des spärlich behaarten Hauptdarstellers und seiner zweiten von den First Nations abstammenden photogenen Ehefrau und seinen sonstigen Überzeugungen).

Letzte Warnung: Ihr könnt dabei sein, doch die inhaltlichen Kategorien werden unter mein Schafspelz Wärme und Geborgenheit finden. Vielleicht bin ich ja sogar ein getarnter Wolf, der versucht die „Kokkinoskoufitsa“ zu überlisten, in dem er sich zunächst an deren betuchte Grossmutter ran wagt, es gab in letzter Zeit ein paar zu viele Nominations, das ist auch der Name eines Armbands, dessen Glieder zusammengesetzt werden können, wie eine persönliche Lebenslinie, ein hübsches Geschenk für eine Taufe, eine Kommunion, eine Konfirmation oder vielleicht auch für ein „Commencement“ (das geht nur in weiß und meistens lang vonstatten).

Dieser Wolf tanzt nachts um Kirchenfenster, Bullaugen oder Flussufer, weil er sich langsam an seine erste Heimat erinnert, an ihre Farben, an ihren Duft, an ihre Träume, an ihre Musik, an ihre Hoffnungen, an ihren Schmerz, an das was sie sein sollte, frei und unbestechlich. So wird aus einem Wolf ein Schaf, aus einem Pilger ein Esel, aus einer Tasche eine Wärmeflasche für kalte einsame Wetter.