Diebe im Olymp

„Diebe im Olymp“ ist ein Jugendbuch von Rick¹ Riordan, das schon verfilmt worden ist.

¹Aber ich habe auch einen grossen Mann gekannt, der Rick geheissen hat, der in Chicago lebte und verheiratet mit Karen war, er sprach mit südstaatlichem Akzent – Heimat der „Chicago Bulls“ – was ist denn jetzt schon wieder los?

Wenn Sie Chicago bereisen möchten, empfehle ich „Literary Landmarks of Chicago“ by Alan Brown mit Illustrationen von Jeff Slaton, Starrhill Press, 1719 Mulberry Street, Montgomery, AL 36106 rivercitypublishing¹

Ich war zweimal in Chicago. Die Literary Landmarks habe ich dort gekauft. Besprechen werde ich sie auf alle Fälle. In der selben Reihe gibt es Literary Byways of Boston and Cambridge, Literary Cafés of Paris, Literary Circles of Washington, Literary Hills of San Francisco (diese Stadt wird erwähnt in dem Roman „The Shape Shifter“ und ich habe Kathy Reichs Thriller, die eine Hand zeigen, es gibt Menschen, die heissen wie die Finger einer Hand mit …mann am Ende, sie kamen usprünglich aus San Francisco), Literary Levées of New Orleans, Literary Neighborhoods of New York, Literary Sands of Key West and Literary Villages of London.

¹Es gibt auch ein koffeinhaltiges Getränk, das River Cola heisst. Undine (das ist der Name einer Nixe oder Nymphe) le Riviere erschien in der Front Page Kolumne „Menschlich Gesehen“ im Hamburger Abendblatt² vorgestellt als engagierte Sex-Arbeiterin, die sadomasochistische Spiele anbietet (dieses Detail erschien später in einem Extra-Beitrag), im Prinzip als Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Rotlichtmilieu, wie einst Dominika Niehoff. Undine ist auch ein sehr schönes Bilderbuch aus dem Jacoby & Stuart Verlag Berlin für kunstbegeisterte Jugendliche und Kinder ab 8 (diese so wie andere Altersangaben auf Kinder- und Jugendbüchern sind meiner Meinung nach an den Haaren herbeigezogen, in dem Sinne, dass sie eher nicht für Kinder geschrieben wurden, sondern für Künstler). Mein Thema ist schon wieder die Namengleichheit, ich kannte nämlich eine Undine, sie ist Adoptivmutter eines schwer erziehbaren Jugendlichen und wurde leider zu früh Witwe. Ich mache mir Sorgen wegen der Kolumne menschlich gesehen, die Leute mit Zeichnungen und Namen vorstellt, das gleicht manchmal einer Ohrfeige, wenn Frau oder Mann sich in der Beschreibung und im Porträt, das ein wenig einem Polizeiprofil ähnelt, wiederfindet. Empfindsame Menschen würden es schwer tragen, wenn sie ihr abgewandeltes Konterfei sehen und Daten aus ihrem persönlichen Leben lesen.

Allerdings gibt es auch die Perspektive der Erinnerung, das Abendblatt führt die Kolumne „Menschlich gesehen“, um Leute vorzustellen, die ihren Weg suchen im Leben. Wenn aber Pseudonyme benutzt werden, das ist jetzt nur eine Hypothese, wird es schwierig mit der Berufsorientierung. Ein Versuch ist es wert, die Zeitung anzurufen mit der Bitte um Vorstellung bei „Menschlich Gesehen“ oder in einer anderen Abteilung als Teilzeitkraft. Das gilt auch für Schüler und Schülerinnen, die immer noch keinen Praktikumsplatz für Herbst 2017 haben, sie können sich beim Abendblatt oder einer anderen Zeitung vorstellen.

²Sie müssen meinem Gedächtnis schon vertrauen, mein Gedächtnis ist phänomenal, das Hamburger Abendblatt führt laut telefonischer Auskunft kein Archiv!

 

 

Auf Helikopterflügeln

Helikopter-Kinder sind leibliche Kinder und Adoptivkinder, weil sie die Projektionen ihrer Eltern widerspiegeln.

Wenn Paare sich zur Adoption eines Kindes mit Handicap entschliessen, sollten sie es grundsätzlich gut überlegen, weil die Last der Verantwortung ein Leben lang dauern wird, denn diese Menschen werden fast nie selbstständig.

Henning Mankell erzählt in seiner Autobiographie „Treibsand“ von seiner Mutter, die sehr früh die Familie verlassen hat und äussert Verständnis für ihre Entscheidung.

Zur Erziehung von Pflege- und Adoptivkindern gibt es viele Bücher. Jesper Juul befasst sich eher mit der Perspektive des harmonischen Miteinanders in einer Familie, ohne Adoptivkind von leiblichen Kindern zu unterscheiden. Dieser Autor hat sich dem Familienfrieden verschrieben und hält auch Vorlesungen in Hamburg.

 

„Trivia“ aus „The Shape Shifter“

Trivia ist ein Begriff, das die Online-Enzyklopädie Wikipedia verwendet. Trivia bedeutet eigentlich Details, die an der Peripherie eines Textes stehen, in Boulevard Medien sind Trivia die Haupteinnahmequelle. Trivia können aber auch verspiegelt interpretiert werden, aus Trivia wird eine Wirbelsäule für ein neues Konzept.

Im Roman „The Shape Shifter“ werden Begriffe oder Namen benutzt, die oft durch Schrägschrift (italics) hervorgehoben werden, zum Beispiel belagaana, chindi, Gallup Independent (eine lokale Zeitung), Luxury Living (eine Zeitschrift), ein Volk aus Vietnam die Hmong, ein Geschäft namens Handy, dootl´altsoil át´eed anaa´ji atéed, Jason Delos (wie Shell Deli neben Lidl und Fahrrad Ehrig in Volksdorf), Rostic (klingt ja fast wie Le Roustique, Volksdorf), ein ernsthafter Chinese der Tommy Vang heisst (es gibt eine Bekleidungsmarke mit dem Namen Julia Wang), ya eeh teh, ein Dodge Ram Truck, religiöse Symbole, ein Motor, der im Dornröschenschlaf wartet auf den Energieriegel, und nicht weiter kommt, weil er zwei positive Pole hat; dies könnte auch eine Batterie symbolisieren, die sich entlädt wenn Minus auf Minus statt Minus auf Plus oder Plus auf Plus statt Plus auf Minus. Gleichermaßen könnte es auch eine Blutunverträglichkeit bedeuten, die Auswirkungen auf Mutter und Fötus haben kann, wenn eine Rhesus-Inkompatibilität, die nicht diagnostiziert wird, vorliegt. Das betrifft Bluttransfusionen oder die Entscheidung dagegen. Hinzu kommt die Perspektive der Partnerwahl, falls leibliche Kinder gewünscht sind. Wenn Rhesus – und Rhesus + aufeinandertreffen ohne dass die Leute darüber aufgeklärt sind, kann es zu einer Bildung einer Chromosomanomalie im Fötus kommen, die bei einem Ultraschall diagnostiziert werden kann, die Entscheidung abzutreiben oder das Kind zu behalten, ist gemeinsame Elternsache; es kann auch zu einer Fehlgeburt kommen wenn + und – sich begegnen, doch die Liebe entscheidet nicht eugenisch, das sei in den ersten zwanzig Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts bei der Einreise in die Vereinigten Staaten oder in Staaten Südamerikas ein Projekt laut den Informationen in Büchern und Nachrichten im Ursprungsland. Daraus erschließe sich eine selektive Verbreitung der Nachrichten¹² in Umbruchzeiten oder in Ländern, die ein autoritäres Regime führen.

¹Ute Krause, Im Labyrinth der Lügen, cbj Kinder- und Jugendbuchverlag.

²E. Lockhart, Solange wir lügen, Ravensburger Buchverlag.

Das Erscheinungsjahr des Buchs „The Shape Shifter“ war 2006, Geburtsjahr für manche, Todesjahr für andere, Adoptionsjahr für viele, Geburtstagsjahr für alle, ausser diesen Leuten, die am 29. Februar geboren sind, sie dürfen nur alle vier Jahre feiern, weil Schaltjahre¹ nur alle vier Jahre dran sind.

¹Geteilt durch die Nummer 4 ergibt ein Schaltjahr eine Zahl ohne Komma beziehungsweise eine O hinter dem Komma, also die Teilung vollzieht sich ohne „Anhang“.  Feiern würde ich trotzdem und es nicht so genau, wie es im julianischen Kalender steht, es gibt auch andere Kalenderrechnungen.

Was mich persönlich stört ist der Begriff „ant´ti²“, das hört sich an wie Ameise und Technische Universität oder wie Anti, das ist die Kurzbezeichnung für Modernes Antiquariat, das sind nicht preisgebundene Bücher, es ist aber auch der Name einer Tournee von Rihanna¹, die ein Testimonial der Hamburg Towers neben Justin Timberlake und Calvin Brooks in der Saison 2016 war jedenfalls laut den Heften, die am Eingang nach dem Kartencheck vorlagen.

¹Rihanna erschien in trägerloser weisser Robe beim stern/Mai 2017. Rihanna tourte durch Deutschland, besuchte Hamburg, ließ sich aber nicht fotografieren. Stattdessen erschien Rihanna fast ganzseitig in der Frankfurter Allgemeiner Zeitung in einem kunstvollen weissen Anzug zwei oder drei Tage später (das war vor den letzten amerikanischen Wahlen), sie trug geheimnisvolle Hennazeichen an der Hand, das ist soweit ich weiß das Symbol für eine Verlobung oder Vermählung in unter anderem hinduistischen Gesellschaften.

Darüberhinaus hat das omnipräsente Alster Radio irgendwann eine „Make your Move“ (auch die Aufschrift auf einem Shirt) Kampagne angewandt, währenddessen der Moderator ein Wort sagte, zum Beispiel „Rihanna Anti“ oder „es geht nach Kopenhagen“ oder „wir verlosen Karten für das Metallica Konzert in Dänemark“; bei mir entstand der Eindruck, sie warteten auf eine Reaktion…

²Braucht das Moderne Antiquariat Nachwuchs oder worum geht es eigentlich hier?

„Message in a Bottle“ meets „Die Tote im Göta Kanal“

„Message in a Bottle“ war die Verfilmung eines Buchs von Nicholas Sparks.

„Die Tote im Göta Kanal“ ist der erste Kriminalroman des Duos Sjöwahl Wahllöö.

Scheintot werden sich auch lebende Menschen fühlen, wenn sie wie eine Ware behandelt werden, damit sie die Blumen giessen, das Vogelgezwitscher geniessen, Musik hören, sich auf die angenehmen Seiten des Lebens konzentrieren, um bloß nicht zu schreiben, weil es Leute gibt, die Lesen und Schreiben als brotlose Kunst betrachten, so ist mein Standpunkt. Das sind unter anderem auch diese, die Kreuzworträtsel lösen, Strategiespiele spielen und sich mit Fachbüchern auseinandersetzen und die schöne Seite der Auseinandersetzung mit Inhalten ignorieren.

Es gibt zwei Fronten: die Kunst und der Kommerz. Ein Repräsentant des Letzteren hat gerade das Haus verlassen mit dem Hinweis, dass die Pflanzen trocken sind. Nicht ein gutes Wort über meine Texte ist über seine Lippen gegangen. Anerkennung ist wichtig auch in der Liebe. Am Ende verwelken Menschen aus lauter Emotionsarmut¹.

¹sometimes I feel like I don´t have a partner in the city I´m living the city of Angels…In Hamburg gibt es Online ein Unternehmen, das Parship heisst, die Büros sitzen in der Nähe der Hafen City. Dort kann recherchiert werden, es muss nicht immer der perfekte Body sein, Makel² sind ein Zeichen der Menschlichkeit.

²Der menschliche Makel ist ein Buch von Philipp Roth, in welchem die Geschichte eines Narzissen erzählt wird, der eine junge Frau am Grad ihres Gesundheitszustands bemisst. Als sie an Krebs erkrankt, steht er ihr nicht mehr zur Seite. Zu den Eskapaden von Akademikern gibt es auch den älteren Roman von Dietrich Schwanitz „Der Campus“.