DER AUTOR DROR MISHANI

Dror Mishani ist ein israelischer Autor, der den Buchcharakter Inspektor Avi Avraham entworfen hat.

GEBURTSJAHR Er ist am 23. Juni 1975 geboren.

WOHNORT Dror Mishani lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Tel Aviv.

STUDIUM Seine Magisterarbeit beschäftigte sich mit der Volksgruppe der Mizrahim, der er selber entstammt. Er hat seine Doktorarbeit aufgrund des Schreibens an seinen ersten beiden Romanen unterbrochen.

BERUF Neben der Tätigkeit als Buchautor ist Dror Mishani Literaturprofessor. Des weiteren ist er auf die Geschichte der Kriminalliteratur spezialisiert. Zurzeit lehrt er an der Universität in Tel Aviv.

WERKE Seine Kriminalromane gab es zunächst in Hebräisch. Seit 2011 wurden sie veröffentlicht und nachher in mehr als 15 Sprachen übersetzt. Das Motiv, Kriminalromane zu verfassen, war unter anderem die Feststellung, dass es kaum Kriminalliteratur auf Hebräisch gibt.

Die Krimi-Reihe

Er schrieb eine Reihe aus Krimis. Erstens kam Vermisst. Zweitens war Die Möglichkeit eines Verbrechens. Drittens erschien Schwere Hand.

Ist „Drei“ ein Krimi?

Später ist der Single Krimi Drei erschienen (2018). Anschließend (2019, 2020) kamen die Übersetzungen in Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch und in anderen Sprachen.

 

FILM Vermisst wird als TV Serie verfilmt von Keshset Studios und Kan. Darüber hinaus gibt es
The wisdom of the Crowd (Die Weisheit der Menge). Das ist ein CBS Krimidrama basierend auf der Originalidee des Autors.

 

THEMEN

Dror Mishani entwickelte sich im Laufe der Zeit zu dem Autor, dessen Krimis aufgrund der Problematik omnipräsent sind. Der Autor wird parallel mit George Simenon und Arne Dahl verglichen. Hinsichtlich der Inhalte schildern seine Avi Avraham Kriminalromane Emotionen, die zu Aggressionen führen. Besonders im Alltag.

 

Der Kriminalroman in der hebräischen Literatur

Der Autor wird zitiert, dass er das Genre des Kriminalromans verwendet habe, um Literatur zu schreiben. Bezugnehmend berichtet sie über das Genre an sich und geht darauffolgend über das Verbrechen hinaus. Der Kriminalroman sei nicht verwurzelt in der hebräischen Literatur. Aus diesem Grund versucht er mit seinen Romanen dem Abhilfe zu verschaffen.

 

Der Ermittler Avi Avraham

Seine Hauptfigur hat zumindest halb so viele biographische Parallelen zu ihrem Autor. Im Vordergrund steht die Beziehung zu Eltern und Frauen. Schließlich geht es bis zur gemeinsamen Theorie, dass trotz allem alle literarischen Ermittler falschliegen. Außerdem, dass in jedem Kriminalroman auch eine andere Auflösung als die vorgestellte denkbar ist. Dabei zieht er einen Vergleich mit der Maigret-Serie von George Simenon.

 

Vergleich mit Marcel Proust

In Anlehnung an Marcel Proust möchte er seinen Ermittler von der Jugend bis zur Rente auf seiner Sinnsuche begleiten. Genauso viele verlorene Fälle sind auf der Suche nach der Zeit zu finden.

 

Vergleiche mit anderen Ermittlern

Der Ermittler Avi Avraham wird von Tobias Gohlis nicht nur mit Maigret, sondern auch mit Kurt Wallander von Henning Mankell und mit Arne Dahls Kriminalromanen verglichen.

 

AUSZEICHNUNGEN Vermisst wurde nominiert für den CWA International Dagger. Es gewann zusätzlich den renommierten Martin Beck Award für den besten übersetzten Kriminalroman in Schweden.

Weiterhin den Grand Prix du meilleur Polar des lecteurs des Points in Frankreich.

Der zweite Kriminalroman der Reihe „Die Möglichkeit eines Verbrechens“ gewann den renommierten
Bernstein Award for Best Hebrew novel (2014).

 

Der Roman „Drei
wurde nominiert für den Sapir prize (Israeli Booker) and für den Grand Prix de litterature policiere in Frankreich. Darüber hinaus stand der Roman Drei mehr als 20 Wochen auf der Spiegel Bestsellerliste in Deutschland.