Chronologie der Orte in „Vermisst“ von Kyriaki Marati

Schenker-Straße Die Linie 1 oder 3 von Cholon nach Tel Aviv hält an der Schenker-Strasse an. (S. 14)

Fischmann Strasse – Golda Meir – Neve Remes – Kiryat Sharet Inspektor Avraham Avraham geht durch Strassen und Nachbarschaften Cholons, auf der Walkingstrecke und bei den Dünen vorbei und denkt über die Frau nach, die ihn aufgesucht hat, die ihren Sohn vermisst, aber keine Vermisstenanzeige aufgibt. (S. 18-20)

Kiryat Ben-Gurion Es ist ein Stadtteil, in dem der Regierungsbezirk integriert ist, in Jerusalem. Inspektor Avraham denkt über eine Einbruchserie dort, um sich neben dem aktuellen Vermisstenfall auch mit anderen Fällen befassen zu können. Der Zuständigkeitsbereich dieses Polizisten besitzt einen breiten Radius. (S. 20-21)

Bat Yam Stadt in Israel, an deren Strandpromenade ein Stalker und Exhibitionist sein Unwesen treibt, auch ein Fall, mit dem Avraham Avraham betreut ist.

Chadera und Givat Olga Städte in Israel. Derselbe Täter aus dem Bat Yam Fall gesteht Delikte, die nicht Teil der Ermittlung sind, inklusive Brandstiftung in zwei Fällen.

Alufej Zahal Avrahams Elternhaus liegt an dieser Strasse (Nr. 26).  Er ist hier aufgewachsen und seine Eltern wohnen immer noch dort.

Yom Hakipurim Avraham wohnt an dieser Strasse.

Choma VeMigdal Der Nachbar der Familie Sharabi Seev Avni geht mit seinem kleinen Sohn spazieren, kauft Erdnussflips am Kiosk und beobachtet, wie Nachbarn Zettel mit dem Bild des vermissten Ofer an der Bushaltestelle befestigen.

Givat HaTachmoshet Die Strasse befindet sich in der Nähe von Avrahams Wohnung. Dort wird ein Motorroller gestohlen, noch ein Fall für die Ermittlungsbehörden.

Abu Kabir Avraham hat eine Vernehmung in der Haftanstalt Abu Kabir, die er absagen muss, weil er sich auf den Ofer-Sharabi-Fall konzentrieren will.

Straße des Gewerkschaftsbundes

Familie Sharabi wohnt an dieser Straße, die bei der ersten Suche im Internet nicht im Strassenverzeichnis erscheint. Die Strasse des Gewerkschaftsbundes ist die Achse, um die sich alles dreht, Details und Kernelemente in „Vermisst“, sie ist der Tatort.

Sokolow – Weizman-Platz – Zameret-Gebäude

Avraham fährt ziellos durch die Gegend und erreicht die Sokolow, an der sich sehr viele Jugendliche aufhalten. Café Café ist dort, wo die Wartenden Schlange stehen. Der Fall Sharabi beschäftigt ihn, eine Suchaktion wurde noch nicht veranlasst.

Schnellstraße nach Ashdod

Ein Zeuge sagt aus, dass er Ofer an einer Tankstelle zwischen Cholon und Ashdod erkannt hat.

Modiin

Der Zeuge, der Ofer Sharabi gesehen haben soll, wohnt in Modiin und will am Wochenende nicht nach Ashdod und nicht bei der Polizeistation in Modiin erscheinen.

Dünen südlich der Menachem-Begin

Ein anonymer Anrufer sagt der Polizei, dass Ofer Sharabi tot ist und in den Dünen südlich der Menachem-Begin liegt. Dieser Anruf veranlasst die Suchaktion.

Ehud-Manor-Straße

Der anonyme Anrufer verfolgt die Bewegungen der Polizei aus nächster Nähe und schafft sich Zugang zu dem Gebiet, auf dem eine polizeiliche Suchaktion durchgeführt wird.

Sprinzak – Allenby – Rischon Letzion

Der anonyme Anrufer sucht die geeignete Telefonstelle, um Avi Avraham anzurufen, und überlegt sich kurzfristig die in Tel Aviv zwischen der Cinemateque und der Schule, wo er arbeitet, zu benutzen. Letztendlich telefoniert er von der Grossstadt Rischon Letzion aus.

Salame-Straße

Tel Aviv. Das neue Polizeigebäude befindet sich an der Salame-Straße.

Ayalon-Distrikt

Genannt nach dem Ayalon Fluß.

Hannah Sharabi, Ofers Mutter, erscheint im dortigen Revier, gibt aber keine Vermisstenmeldung ab. Chronologisch ist dieses Ereignis am Anfang der Geschichte platziert, doch die Zweifeln Avrahams sind ein Produkt des Verlaufs des Falls, die aufgrund der fehlenden Vermisstenmeldung sich allmählich herauskristallisieren, so daß die Einschätzung des Verhaltens der Mutter ein späterer Einfall Avis wird .

Jaffa-Weg

Avi Avraham geht durch die Strassen zurück zum Revier und denkt über den Fall und seine Brüssel-Reise nach.

Lev-Kino

Der Lehrer Seev, der ein ungewöhnlich starkes Interesse an dem Verschwinden Ofers zeigt, besucht das Kino, das sich im Dizengoff Center, Tel Aviv, befindet.

Yitzhak-Sadeh – Yad Eliyahu – Masaryk Platz

Seev Avni verfasst einen Brief an Rafael und Hannah Sharabi, Ofers Eltern, den er mit Ofers Namen unterschreibt. Diesen Brief wirft er in den Briefkasten der Familie ein.

Fischmann – Kiryat Sharet

Avraham geht nach Hause und macht sich Gedanken über die Fortschritte der Suche und den vermissten Ofer.

Technologisches Institut

Avi Avraham isst und trinkt in der dortigen Cafeteria.

Tiberias

Galiläa, am See Genezareth

Die Polizei startet eine Suchaktion nach zwei Jugendlichen, die auffällig geworden sind.

Rue de Midi und Rue du Marché au Charbon

Division Centrale, Polizeipräsidium Brüssel befindet sich an der Ecke der beiden Strassen.

Grote Markt

Avi Avraham ist mit Victor Hugo einer Meinung, was die Schönheit des Platzes angeht.

Avenue Brugmann – Rue de la Prairie

Avi Avraham verläuft sich in Brüssel, landet im Rotlichtviertel unweit des Europäischen Parlaments und findet sich wiederholt vor einer Filiale von Subway.

Dizengoff

Tel Aviv. Der Rucksack Ofers wird 14 Tage nach Aufnahme der Ermittlungen in einem Container gefunden.

Place Poelaert

Brüssel. Marianka zeigt Avi die Stadt am letzten Tag seines Aufenthaltes.

Chenkin

Seev Avni und seine Frau Michal unterhalten sich, bevor er Avi Avraham gesteht, dass er der anonyme Anrufer war, dass er alles erfunden hat und dass er die Briefe Ofers geschrieben hat.

Koper

Slowenien. Der gefakte Brief Ofers aus Koper, geschrieben von Seev Avni, wurde verfasst, als Ofer bereits tot war. Marianka kommt aus Koper.

Masada – Jerusalem

Avi und Marianka fahren nach Jerusalem und besuchen die archäologische Stätte Masada über dem Toten Meer, während Marianka Israel und Avi besucht.

Der Klassiker „Antigone“ findet sich im Rucksack des vermissten Ofer. Warum gerade „Antigone“? Ofer ist Schüler. Die Klasse liest das Buch in der Literaturstunde.

Obwohl der Junge aus der Stadt Cholon stammt, findet die Polizei das Buch im Rucksack in Tel Aviv. Es ist eine Spur und sie droht eine Sackgasse zu werden. „Vermisst“ enthält unendlich viele Sackgassen. Der Leser soll rätseln, wer der Täter und wo das Opfer ist. Und er soll Fragen stellen. Zum Beispiel warum der Lehrer des verschwundenen Jugendlichen Briefe an seine Eltern schreibt als wären sie von Ofer geschrieben? Darf man Eltern in Sorge die Gewissheit geben, ihr Sohn sei am Leben und wohlauf? Wie verkraftet die Mutter des Jungen diese Situation? Weiß sie etwas? Verschweigt sie noch mehr?

Die Wahrheit ist zum Hören nah. Auch für die Tel Aviver Polizei.

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