Inhaltsanalyse
The Clash „London calling“

The Clash London calling, London Eine literarische Einladung Klaus Wagenbach Verlag 2012
Verlag Klaus Wagenbach

Orte

London.

Hamburg-Volksdorf.

Hamburg-Heiligengeistfeld.

Orlando Disneyland.

Seaworld San Diego.

Thessaloniki, Karoussell am Park gegenüber dem YMCA-Gebäude.

London Calling wurde am 7. Dezember 1979 vom gleichnamigen Album London Calling als Single abgekoppelt. Der Songtitel erinnert an den Eröffnungsspruch der Radionachrichten während des Zweiten Weltkriegs und thematisiert neben Existenzängsten, den schweren Unfall an dem Nuklear-Reaktor Three Mile Island in Pennsylvania, Arbeitslosigkeit, Drogensucht, Staatsgewalt und Naturkatastrophen. Joe Strummer und Mick Jones schrieben den Text im Jahr 1979.

Analyse

Der lyrische Text ist ein Appell an Mädchen und Jungen weltweit, die Sicherheit ihres Schranks, ihres Cocoons und gleichgültiger Existenz zu verlassen…

Endzeitstimmung kommt auf durch die immer näher kommende Sonne; das an den Polen schmelzende Eis; die den Menschen bevorstehende Hungersnot; das Versagen der Maschinen; eine Nuklearkatastrophe und das Versinken Londons in die Themsefluten. Eine geballte Existenzangst, die ihren Trost findet in der Nähe zum Wasser; der Barde verspürt keine Angst, weil er an der Themse wohnt. Perspektivlosigkeit, Orientierungslosigkeit, Suchtpotential, Apathie und Zukunftsängste beherrschen die Szenerie. London ertrinkt in dem apokalyptischen Szenario trotz Notruf. Was den Einzelnen betrifft, bleibt offen in diesem Liedertext und aus der damaligen Perspektive der Band im Jahr 1979.Buecher-Logbuch

Bibliographie

London Calling, 1979 written by Joe Strummer and Mick Jones/The Clash, abgedruckt in London Eine literarische Einladung, (Ein Salto Buch), Seiten 131-132, Verlag Klaus Wagenbach Berlin ISBN 978-3-803-11284-2, € 15,90 Bestellung über BUCHHANDLUNGEN

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„FREMDER BRÜCKENBAUER.
ERMITTLER. PHILOSOPH.“
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BUECHER-LOGBUCH-LIEBLINGSKRIMI Aufbau Verlag

Orte:

Hamburg, Alsterarkaden.

Kathmandu.

London.

Thessaloniki.

Der wegen seiner politischen Ansichten zwangsexilierte chinesische Polizist Shan lebt und ermittelt in tibetanischem Territorium. Als ein Monch stirbt und die Lage undurchsichtig wird, reist er durch das Vielvölkerland auf der Suche nach der Wahrheit…

SZENERIE/CHARAKTERSTUDIE

„Der fremde Tibeter“ erzählt von der Reise eines Fremden durch Tibet, dessen Heimat die benachbarte Großmacht ist, von den vielen Völkergruppen und der kargen, bergigen, imposanten Natur. Dabei werden kriminalistisches Gespür, Kombinationsgabe und Empathie unverzichtbare Begleiter sein. Shan beschreitet den schwierigen Weg der Akklimatisierung und bleibt trotz allem wißbegierig. Er verlernt seine Deduktionsfähigkeit nicht und bringt den komplexen Fall in einer komplexen Umgebung zum Abschluß. Der Beobachter von Aussen ermittelt mit Feingefühl, Diplomatie und Respekt; seine selbstkritische Suche nach der Wahrheit, seine Ich-Reise setzt sich nach Auflösung des ersten Falls fort.

BUECHER-LOGBUCH-FAZIT

Die Geschichte um den Exil-Chinesen Shan-Tao-Yun und seine Odyssee in der Fremde Tibets taucht in multiethnische Welten ein und verknüpft einen Kriminalfall mit dem konfliktbeladenen, sozial-politischen Alltag der Region. Gute Kriminalromane sind zeitlos, so auch „Der fremde Tibeter“; dieses Buch ist nach so langer Zeit immer noch mein Favorit, weil sein Ermittler die Ruhe auch in prekären Situationen nicht verliert und auf der Suche nach der Wahrheit durch das vielseitig spannende Tibet reist, ein Land und seine Leute, das unter fremder Herrschaft sich gewaltfrei behauptet.©Kyriaki Marati BUECHER-LOGBUCH 

Bibliographie

Eliot Pattison, Der fremde Tibeter SHAN ERMITTELT (Band 1), Originaltitel: „The Skull Mantra“, ©Lizenz des Verlags Rütten & Loening, Aufbau Taschenbuchverlag 2002, ISBN 978-3-7466-1832-6, €10,99(D).

Der fremde TibeterBESTELLEN

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Sabriye Tenberken, Mein Weg führt nach Tibet Die blinden Kinder von LlasaBESTELLEN

Sabriye Tenberken hat in Lhasa die erste Blindenschule Tibets gegründet. Die Kinder werden u.a. in Tibetisch, Chinesisch und Englisch unterrichtet; daneben gibt es eine Trainingsstätte, in der blinde Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Berufen ausgebildet werden. Von ihrem großen Abenteuer, bei dem sie häufig vor dem Scheitern stand, erzählt Sabriye Tenberken – die selbst blind ist – mit viel Humor und voller Zuneigung zu den Tibetern und ihrer so ganz anderen Kultur. Und sie zeigt uns, dass Blindsein keine Behinderung ist – wer nur will, kann seinen eigenen Traum verwirklichen.

Sabriye Tenberken, geboren 1970 in Köln, erblindete im Alter von zwölf Jahren. Sie hat Tibetologie, Soziologie und Philosophie studiert und kümmert sich seit 1998 zusammen mit ihrem Lebensgefährten Paul Kronenberg um das von ihnen gegründete Blindenzentrum in Lhasa, den Aufbau eines weiteren Zentrums im südindischen Kerala und die weltweite Arbeit für Blinde mit ihrer Organisation Braille ohne Grenzen. Im Jahr 2000 erschienen ihr Bestseller Mein Weg führt nach Tibet und ihr Kinderbuch Tashis neue Welt. Sabriye Tenberken wurde für ihr Engagement u. a. mit dem Charity-Bambi der Burda-Verlagsgruppe, mit dem Hero Award des Time Magazine für Europa und Asien und dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet sowie, ebenso wie Paul Kronenberg, von der holländischen Königin zum Ritter von Oranje geschlagen.

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Hergé, Tim in Tibet. Ein gelber Schal, ein mütterlicher Schneeriese, ein schneeweisser Hund, Tim, Kapitän Haddock, der Überlebende eines Flugzeugabsturzes namens Tschang, ein abergläubischer Sherpa, ein Kloster auf den Bergen, ein Yak mit einer Vorliebe für Gelb und eine diesseits zentrierte Sicht auf Menschen, Dinge, Sitten und Berge ergänzen den Comic.

Neu Delhi in den neunziger Jahren: auf der Fahrt durch die Stadt erlebe ich zum ersten Mal pure Verzweiflung: junge Demonstranten aus Tibet stoppen den Verkehr. Es gibt Schreie, es gibt Rufe, es gibt Appelle in einer fremden Sprache. Nichts geht mehr. Alle verharren, bis es weiter geht, bis die Polizeit kommt und die Demonstranten abführt. Wieder in Hamburg möchte ich mehr über Tibet erfahren und da Kriminalromane meine Lieblingsbücher sind, entscheide ich mich für Der fremde Tibeter.

Die Shan-Kriminalromane in ihrer Reihenfolge:

 

 

„Life long study of
the missing parameter.“
Dr. Bill Bass´ time since death estimate in „Death´s acre“.

Jefferson/Bass, Death´s Acre, Penguin Group
Penguin Group
Empfohlener Film:
Hiroshima, mon amour.

This is a summary of the story of the scientific brain behind and initiator of the legendary „Body Farm“ in Knoxville Tennessee Dr. Bill Bass as told by him and Jon Jefferson in his memoirs „Death´s Acre“.

1955 Dr. Snow, an anthropology professor at the University of Kentucky, gets a call from a lawyer pursuing the identification of a car accident victim. The accident took place in 1954 and the body has been buried for almost a year. Dr. Snow asks Bill Bass, a master´s student in counseling, to assist him with the identification of the exhumed remains. After a positive identification who solves the mystery of a missing person Bill decides to switch from counseling to anthropology. He is fascinated by how forensic investigations may contribute to closing open cases. Bill is offered a job at a summer excavation project of the Smithsonian Institution at lake Oahe, South Dakota. He works at the Sully and Leavenworth sites, large areas which have been inhabited by the Arikara, a native American tribe. His first assignment begins in late summer and being in charge of a students´ team they look for an Arikara cemetery. Anthills show them where to dig. Bill analyzes numerous Native American skeletons. While continuing his excavations for fourteen summers he begins his PhD in Philadelphia. Bill´s professor, the famous physical anthropologist Wilton M. Krogman, becomes his mentor and invaluable guide to the science of forensics. Bill takes a teaching post at the University of Nebraska, later one at the University of Kansas for more than a decade. With the Missouri waters rising and Native American groups claiming their heritage, autonomy and respect for their dead, excavations cease at the end of the sixties. Bill Bass examines murder victims, being able to determine sras – sex, race, age, stature back then, searching for answers of how to estimate time since death.

In 1982 Bill Bass is the head of the Anthropology Department at the University of Tennessee when he is called by a lawyer representing Bruno Hauptmann´s widow, the German immigrant who was charged with the kidnapping and murder of Charles Lindbergh, Jr. and died on the electric chair. Anna Hauptmann seeking to clear her husband´s reputation requests an investigation of the bones preserved by the New Jersey State Police for fifty years. After examining the hand and feet bones Bill Bass reaches the conclusion these are the bones of a Caucasoid male child aged twenty months, the age of Charles Lindbergh, Jr. when he disappeared.

William S. Bass will search for the truth behind violent deaths to help closing open cases; during his life long study of the missing albeit significant parameter of time since death he will cooperate with specialists from other fields of research to shed light on death. Death´s acre being the other name for Body Farm situated in Knoxville Tennessee will become the location to observe, investigate and answer questions. The Body Farm will also inspire authors writing stories about forensic anthropologists and their invaluable search for the truth behind crimes.©Buecher-Logbuch

Details

Bill Bass & Jon Jefferson, Death´s Acre Inside the Legendary „Body Farm“*, Copyright ©2003 by Dr. Bill Bass and Jon Jefferson, The Penguin Group

*Einer meiner ersten prämierten aber wegen des sensiblen Themas kritisch hervorgehobenen Aufsätze in der Schule war die Antwort auf die Aufgabenstellung: Was möchtest du später werden und warum?:

Pathologin*.

Meine Bemerkung bezüglich des Covers, das höchstwahrscheinlich retuschiert ist, habe ich inzwischen entfernt, weil ich sie ziemlich geschmacklos fand.

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Klaus Püschel** Bettina Mittelacher Tote schweigen nicht

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Untersuchung ergibt, dass Gail Yeager vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt wurde, bevor der Täter ihm die Kehle durchschnitt. Der perverse Mord erinnert Jane an den „Chirurgen„, einen psychopathischen Serienkiller, den sie ein Jahr zuvor verhaftete – nachdem sie ihm beinahe selbst zum Opfer gefallen wäre. Der „Chirurg“ sitzt im Gefängnis, aber der neue Mord trägt eindeutig seine Handschrift. Und Jane weiß, dass er noch eine Rechnung mit ihr offen hat…

*Die chinesischstämmige Tess Gerritsen arbeitete erfolgreich als Ärztin, bevor sie sich ihrer Jugendleidenschaft besann und anfing, Romane zu schreiben. Medizinische Detailgenauigkeit und psychologische Glaubwürdigkeit der Figuren zeichnen ihre Thriller aus. Tess Gerritsen lebt mit ihrer Familie in Maine.

Im Mai 2009 stellte Tsokos die These auf, dass es sich bei einer anonymen Wachsleiche in den Kellern der Charité möglicherweise um die von Freikorpsangehörigen ermordete Rosa Luxemburg handele.

*Auf Bitten der ägyptischen Regierung ist Tsokos seit 2012 vom Auswärtigen Amt mit der Ausbildung ägyptischer Rechtsmediziner im Rahmen der deutsch-ägyptischen Transformationspartnerschaft beauftragt. Gemeinsam mit dem Institut für Rechtsmedizin an der Berliner Charité wurde so ein Ausbildungsprogramm ins Leben gerufen, das ägyptischen Rechtsmedizinern und Toxikologen intensive zehntägige Lehrgänge in Berlin ermöglicht hat.[2] Das Projekt läuft weiterhin.

Klaus Störtebeker Ein Mythos wird entschlüsselt

herausgegeben von Ralf Wiechmann Günter Bräuer Klaus Püschel**

Fink (Wilhelm)
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Als 1878 vor den Toren Hamburgs zwei auf Pfähle aufgenagelte menschliche Schädel gefunden wurden, war sofort klar: Dies konnten nur die Überreste von Klaus Störtebeker sein. Vieles sprach dafür: Die Schädel stammen von einem besonderen Ort, denn auf dem sogenannten Grasbrook lag der ehemalige mittelalterliche Hinrichtungsplatz. Zudem geht aus den schriftlichen Quellen hervor, daß hier im Jahr 1400 der berühmt-berüchtigte Pirat Störtebeker mit seinen Kumpanen durch den Scharfrichter vom Leben zum Tod befördert wurde. Die Legende besagt sogar, der willensstarke Mann sei noch ohne Kopf an seinen Mannen vorübergeschritten.
Das lübische Recht sah damals vor, die Köpfe der hingerichteten Piraten auf Stöcke aufzunageln. Aus diesen Gründen wurden die Schädel schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts immer mit der sagenumwobenen Figur Störtebekers verbunden. Bis heute verbindet sich mit diesem Namen die Vorstellung vom wilden Piraten, von verwegenem Glücksrittertum, aber auch vom Robin Hood der Nord– und Ostsee und der segensreichen Hilfe für die Armen. Die Schädelfunde vom Hamburger Grasbrook bilden somit eine Schnittstelle zwischen Legende, Fiktion und wissenschaftlicher Realität.
Nachdem in einem 120 Jahre währenden wissenschaftlichen Dornröschenschlaf die exzeptionellen Funde keiner weitergehenden Untersuchung unterzogen worden sind, hat sich nun ein Team von namhaften Historikern, Archäologen, Anthropologen und Gerichtsmedizinern zusammengefunden, um mit den neuesten Methoden das Rätsel um Störtebeker und seine Verbindung mit den Schädelfunden zu ergründen.

**Klaus Püschel (* 18. März 1952 in Grammendorf[1]) ist ein deutscher Rechtsmediziner.

Klaus Püschel studierte Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover und war ab 1978 am Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) tätig. 1983 habilitierte er sich, 1985 wurde er zum Professor für Rechtsmedizin ernannt. 1987 obduzierte er mit Werner Janssen Uwe Barschel. [2] Von 1989 bis 1991 hatte er den Lehrstuhl für Rechtsmedizin an der Universität Essen inne. Seit 1992 ist Püschel Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.[3] Er ist daneben stellvertretender Direktor des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg.[4] Seit Mitte der 2000er Jahre ist Püschel an anthropologischen und forensischen Untersuchungen verschiedener archäologischer Funde, wie den Moorleichen der Frau von Peiting, dem Jungen von Kayhausen, dem Kind aus der Esterweger Dose, dem Mädchen aus dem Uchter Moor, dem Mann von Bernuthsfeld oder der Brusthaut des Mädchens aus dem Bareler Moor, aber auch des sogenannten Hamburger Störtebekerschädels beteiligt.[5] 2013 wurde er in die Leopoldina gewählt.[6]

Püschel vertritt innerhalb der deutschen Ärzteschaft eine Minderheitenposition in Bezug auf die Altersfestlegung von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen ohne Papiere. Er spricht sich für diese Untersuchungen aus und führt diese an der Klinik in Hamburg Eppendorf durch. Der deutsche Ärztetag hatte 1995, 2007 und 2013 Resolutionen gegen die Altersfestlegung verabschiedet, diese entspräche weder den ethischen Standards (fehlende medizinische Indikation auch für die Röntgenuntersuchungen) noch sei sie methodisch haltbar.[7] Die für die Altersfestlegung durchgeführte Vermessung von männlichen und weiblichen Genitalien wird ebenfalls öffentlich kritisiert.[8] Hamburg und Berlin sind die einzigen Bundesländer die diese Untersuchung durchführen. Berlin verzichtet auf die Untersuchung von Genitalien.[9]

Kathy Reichs* Die Sprache der Knochen

Aus dem Amerikanischen von Klaus Berr

Kathleen Joan „Kathy“ Reichs (* 1950 in Chicago, Illinois) ist eine US-amerikanische Anthropologin und Schriftstellerin.

Reichs lebt in Charlotte (North Carolina) und Montréal (Kanada). Sie studierte unter anderem Archäologie und ist heute eine von nur 88 durch die American Board of Forensic Anthropology zugelassenen forensischen Anthropologen.[1] Sie arbeitet für das Office of the Medical Examiner in North Carolina sowie für das Laboratoire de Sciences Judiciaires et de Médecine Légale in Montréal. Außerdem ist sie als Professorin für Anthropologie an der University of North Carolina at Charlotte tätig und doziert an der Akademie des FBI in Quantico (Virginia). Reichs hat zahlreiche wissenschaftliche Schriften veröffentlicht.

Als Mitglied einer staatlichen Katastrophen-Einsatzgruppe war sie unter anderem an der Identifizierung der Opfer des Terroranschlags auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 beteiligt. Im Auftrag der Vereinten Nationen half sie außerdem dabei, die Identität von exhumierten Leichen aus Massengräbern in Ruanda und Guatemala zu klären.

Simon Beckett Tiere

Rowohlt
Rowohlt

David Cronenberg* Verzehrt

Aus dem Amerikanischen von Tobias Schnettler

*Die Fliege ist einfach krass, ich verbinde mit ihr nicht die zugrundeliegende Erzählung von George Langelaan sondern Kafkas Verwandlung.

S. Fischer
S. Fischer
Blessing
Blessing